Vollzeitstelle zu besetzen!

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Skate Arena macht Pause!

Dieses Jahr gibt es keine Schlittschuhlauffläche am Jugendkulturhaus Gleis 1.

Nachdem der Funcourt, in dem die Fläche immer aufgebaut wurde, in die Jahre gekommen und aktuell auch noch gesperrt ist, kann die Lauffläche dieses Jahr leider nicht aufgebaut werden. Die Sicherheitsmängel sollen bis zum Frühjahr, unter Mithilfe der FOS/BOS-Werkstattklassen, provisorisch behoben sein.

Inwieweit die Arena aufgrund der rückläufigen Besucherzahlen in den kommenden Jahren noch betrieben werden kann wird in den entsprechenden Gremien besprochen. Für das traditionelle Eishacklerturnier, den „Gleise Cup“ wird aktuell nach einer Ausweichmöglichkeit gesucht.


Das neue Gleis 1 Programm von Winter bis Fasching 2018 als 3D-Online-Magazin

Auf herkömmlichem Weg kommt ihr natürlich auch noch an das Programm:

Navigiert zum Bereich "Downloads", klickt mit der rechten Maustaste auf den Link 201801_Gleis_1_Programm_Highlights.pdf und wählt dann "Ziel speichern unter..."

Klickt mit der linken Maustaste auf den Link und die Datei öffnet sich im neuen Fenster.

Das Programm gibt es demnächst natürlich auch als echtes Faltblatt aus Papier im Gleis 1!


Unser Standpunkt in der Flüchtlingsdebatte!

"Ist das Glas halb leer oder halb voll?"

Im Hinblick auf die aktuellen Flüchtlingsbewegun-
gen treten unter anderem auch so genannte "Asylkritiker_innen" und "besorgte Bürger_innen" auf den Plan, die ein schwarzes Bild malen, in welchem das Glas weder halb leer, noch halb voll ist, sondern zerschmettert auf dem Boden liegt.

Was ist da los?

Bleiben wir mal beim Wasserglas. Dieses Glas - das wird man nur schwer bestreiten können - ist hier (in Unterschleißheim oder im Landkreis München oder in Bayern oder in Deutschland) weit mehr als halb voll.

Klar, es füllt sich nicht von selbst, da braucht es jemanden, der Wasser beisteuert. Nicht einen, sondern viele! Und da machen auch die meisten mit. Manche mehr, manche weniger, das hängt auch von Wollen und Können ab.

Jetzt gibt es aber auch Orte auf der Welt, da ist das Glas nicht halb voll. Da ist vielleicht gar nichts im Glas. Oder da schießt man dir den Kopf weg, wenn du auf die falsche Art trinkst. Aber auch da hat man Durst. Was spricht also dagegen, dahin zu gehen, wo das Glas mehr als halb voll ist und darum zu bitten, dass man mittrinken darf? - Richtig, nichts. (Außer der Tatsache, dass man für die meist lebensgefährliche Flucht alles zurück lassen und verbrecherische "Fluchthelfer" mit seinem letzten Geld bezahlen muss).

Während viele nichts dagegen haben, ihr Wasser zu teilen, gibt es auch solche, denen das nicht recht ist. Sie "machen sich Sorgen", dass es dann nicht mehr für alle reicht. Dabei definieren sie "alle" recht eigentümlich, verlieren sich in Pseudo-Argumentationen und kategorisieren, wie es ihnen passt.

"Diese Fremden, die sollen doch lieber zu Hause weiter ihre Plörre saufen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt hier jeder einfach seine Nase in unsere sauberen Gläser hängt? Wenn die wirklich nichts zu trinken oder nur zerbrochene Gläser haben, ok. Unseren Trinkgewohnheiten müssen die sich aber anpassen! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!"

Oder noch schlimmer: "Die meisten von denen sind doch gar nicht 'richtig' durstig. Die wollen nur unser spritziges Mineralwasser, weil sie mit ihren abgestandenen Noagaln nicht zufrieden sind! Aber Smartphones haben! Und alles junge Männer ..."

Klingt lächerlich?

Ist es auch! Aber gleichzeitig verdammt gefährlich! Unsere Gesellschaft spaltet sich weiter auf, wenn es um Asylbewerber geht. Viele helfen uneigennützig mit Tatkraft und Spenden. Aber es steigt auch die Anzahl derer, bei denen sich aus Sorge oder Angst schließlich Hass entwickelt. Dieser Hass entlädt sich in immer schamloseren Zügen in der Realität (z. B. durch Brandanschläge auf Asylunterkünfte), aber vor allem auch in den sozialen Netzwerken (durch menschenverachtende Hetze unter Verwendung von Klarnamen).

Wir sagen dazu "Nein!"

Das JugendKulturHaus Gleis 1 steht für Vielfalt und Toleranz, unser Angebot richtet sich an ALLE Kinder und Jugendlichen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Status. Wir dulden keine wie auch immer geartete Diskriminierung in unserer Einrichtung, egal ob "analog" oder "digital".

Wer damit nicht einverstanden ist, kann sein Wasser gerne woanders trinken.

#refugeeswelcome